Zum 50-jährigen Jubiläum in Kaufbeuren


Fünfzig Jahre Freundschaft zwischen dem Fanfaren -und Trommlerzug Bretten 1504 e.V. und der Tänzelfestknabenkapelle aus Kaufbeuren galt es am vergangenen Wochenende beim ältesten historischen Kinderfest Bayerns ausgiebig zu feiern. Dieses freudige Ereignis zog sich wie ein roter Faden durch das umfangreiche Programm an vielen Auftritten und persönlichen Begegnungen des Fanfaren – u. Trommlerzuges Bretten, unterstützt von den Fahnenschwingern und der historischen Frauengruppe. Schon beim Empfang am Samstag im Kaufbeurer Traditionshotel „Am Kamin“ und deren Inhaberfamilie Joanni , die schon seit vielen Jahren die Brettener Sonntagsmorgens mit einem leckeren Frühstücksbuffet verwöhnen, zeigte sich die Bedeutung dieser Verbindung der beiden Vereine und die Beziehung zur Familie Joanni, die ebenso seit 1969 bestand hat und seinerzeit mit dem Betreiber der Gaststätte „Rose“, Artur Joanni, begann. Neben Frank Joanni, dem Brettener Oberbürgermeister Martin Wolff und Gattin Elke, die extra aus Bretten angereist kamen,  würdigte auch der Oberbürgermeister der Stadt Kaufbeuren, Stefan Bosse und die Vorsitzende der Tänzelfestknabenkapelle Irmgard Ernszt, dieses herausragende Jubiläum, das stets mit der Mondlandung von Apollo 11 in Verbrindung gebracht werden wird, die 1969 zur gleichen Zeit wie das Tänzelfest war. FZB-Vorsitzender Gerhard Schwarz durfte auch das Ehrenmitglied, Josef Klostermann mit Gattin, begrüßen. Schwarz erwähnte in seiner Ansprache auch,  dass aus dieser Zeit noch zwei aktive Spieler dabei sind: Manfred Mössner und Jürgen Mader. Umrahmt von Fanfaren und Trommelklängen überreichte Gerhard Schwarz an die Hoteliers Familie Joanni eine kunstvoll handgefertigte hölzerne Festzugstafel gefertigt von Wolfgang Wörner, sowie an Irmgard Ernszt einen seidenen Fahnenwimpel der an die 50jährige Freundschaft erinnern soll. Viel Zeit blieb nicht um das exquisite Buffet der Familie Joanni zu genießen, denn die Blau-Weißen zogen am späten Nachmittag mit klingendem Spiel und wehenden Fahnen durch die historischen Gassen von Kaufbeuren. Höhepunkt dieses Abends war sicherlich das Konzert vor tausenden Zuhörern und den Ehrengästen vor dem Rathaus die begeistert die Darbietungen der Bläser, Trommler und Fahnenschwinger honorierten. Der Sonntag war wie immer von vielen Auftritten auf der Straße während des Marschierens geprägt. Eine besondere Ehre erfuhr der Fanfaren – u. Trommlerzug durch die öffentlich vorm Rathaus überreichte Ehrenurkunde des Tänzelfestvereins zur Erinnerung an dieses Jubiläum durch eine der Vorsitzenden des Kaufbeurer Tänzelfestvereins, Frau Ernszt.  Unter großem Applaus der zahlreichen Zuschauer nahm Gerhard Schwarz diese Auszeichnung entgegen.  Unter der Stabführung von Siegfried Schneider beteiligte sich dann am Nachmittag der Fanfaren -u. Trommlerzug mit Fahnenschwingern und hist. Frauengruppe zusammen mit vielen bayerischen Musikkapellen, Trommlern, Landsknechten, mittelalterlichen Handwerker- u. Kindergruppen u.v.m. an dem gigantischen und langen Umzug durch Kaufbeuren der von tausenden Besuchern am Straßenrand begeistert gefeiert wurde. Tradition ist auch jedes Jahr dass die Brettener die über 1000 Tänzelfestkinder , allesamt in mittelalterlichen Gewändern gekleidet, in einem separaten Festzug zum Festzelt begleiten. Hier hat es ein Trommlermarsch den Kindern ganz besonders angetan bei dessen letztem Schlag immer ein lautstarker Schrei aus tausenden Kinderkehlen erschallt. Eine besondere Gaudi war dann eine spontane Fahrt mit dem Riesenrad, in Uniform und spielend wurden zahlreiche Gondeln des Riesenrades von den Blau-Weißen in Beschlag genommen, was insbesondere  für die Jugend und die staunenden Rummelplatzbesucher eine gelungene Überraschung war.  Traditionell Montagmorgens werden die Brettener schon seit Jahrzehnten ins Seniorenheim Heinzelmannstift eingeladen und mit einem abwechslungsreichen Frühstücksbuffet verwöhnt. Als Dank bekommen die Heimbewohner und das Personal dann immer ein Ständchen gespielt das sehr dankbar aufgenommen wird. Gerhard Heiligensetzer, der Geschäftsführer des Heimes, bedankte sich mit einem kleinen Präsent bei den Verantwortlichen des FZB für diese jahrelange Treue. Auch Gerhard Schwarz ließ es sich nicht nehmen und überreichte Herrn Heiligensetzer einen Wimpel der sich nun im Foyer des Heimes zu einer Brettener Landsknecht Trommel und einer alten Bretten FZB-Uniform gesellen darf. Bevor die Blau-Weißen wieder in der Kaserne des Fliegerhorstes Kaufbeuren ihre Zimmer räumen durften, wurde, wie am Sonntagnachmittag, nochmals der komplette Festzug. durch die Kaufbeurer Altstadt absolviert. Wiederum genossen tausende bei herrlichem Sonnenschein dieses Ereignis und ließen die Brettener eindrucksvoll erleben, dass sie gern gesehene Gäste und Freunde in Kaufbeuren sind.

 

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